Steak, Prothese, Villa - Wann lohnt sich der 3D-Druck?
#59

Steak, Prothese, Villa - Wann lohnt sich der 3D-Druck?

Prototypen neuer Produkte, Ersatzteile im Flugzeugbau, Prothesen in der Medizin, Steaks oder ganze Häuser – das Spektrum für faszinierende und nützliche Anwendungen des 3D-Drucks ist breit gefächert. Ebenso die verarbeitbaren Materialien. Unter dem Begriff 3D-Druck werden diverse patentierten Technologien bezeichnet, die teilweise schon Jahrzehnte alt sind. Gemein ist dabei allen Varianten, dass es bislang primär um Design-Flexibilität, Zeitgewinn und Problemlösungen geht. Für eine Serienfertigung ist der 3D Druck meist zu teuer. Im semiprofessionellen Umfeld sind Desktopgeräte zwar heute bereits für wenige hundert Euro erhältlich, zeichnen sich aber durch geringe Druckabmessungen und grobe Materialhaptik aus. Ein saftiges Steak oder ein Motorenteil lässt sich damit eher nicht herstellen. Beton-Drucker dagegen können mittlerweile 10 Meter hohe, dreistöckige Gebäude mit einer Grundfläche von 300 Quadratmetern bewältigen und ermöglichen Architekten ganz neue kreative Ansätze.
Episode 059 
Für die neue Episode der Turtlezone Tiny Talks tauchen Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz in die Historie des 3D-Drucks ein und debattieren über die faszinierenden Möglichkeiten, die von Film-Oldtimern für James Bond bis hin zu medizinischen Sensationen reicht.