Sollten wir mehr von Tieren lernen?
#36

Sollten wir mehr von Tieren lernen?

Immer wieder beeindrucken uns Tiere mit ihrer Anpassungsfähigkeit und Geschicktheit. Sie verfügen meist über ganz bestimmte, herausragende Fähigkeiten – ein besonders scharfes Auge oder ein besonders gutes Gehör. Tiere sind eher Spezialisten, wir Menschen erst einmal Generalisten. Deshalb kann man auch nicht „die Tiere“ allgemein mit „den Menschen“ vergleichen. Immer noch stellen wir Menschen uns aber latent über die Tiere, denen wir meinst im gleichen Atemzug klassische Intelligenz und logisches Denken absprechen und eher -mehr oder weniger- beeindruckende Instinkte zuschreiben. Doch verdienen Tiere nicht mehr Respekt und eine bessere rechtliche Stellung? Denn nur gemeinsam können wir nicht zuletzt die Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz meistern. Für die neueste Episode des Debatten-Podcast Turtlezone Tiny Talks fragen Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz „Sollten wir mehr von Tieren lernen?“. Denn abgesehen von Spezies wie Oktopusse, Delfine, Papageien, Elefanten, Affenarten und auch manche Hunde, die mit logischem und situativen Handeln, Gedächtnisleistungen und dem Erkennen individueller Lebewesen und ihrer Stimmungen überraschen, sind es vor allem auch soziale Skills, Sensorik und Naturverbundenheit mit denen Tiere punkten können.
Episode 036 
Wenn wir im Alltag einen Menschen als intelligent oder dumm bezeichnen, meinen wir damit ja auch nicht nur den sogenannten „IQ“, sondern auch Empathie oder Ignoranz, Artikulations- und Dialogfähigkeit, Instinkt, Lern- und Anpassungsfähigkeit und viele weitere Skills. Ein Gesamtpaket. Und genau mit solchen Gesamtpaketen kann die facettenreiche Tierwelt -jenseits eines Mensch- vs. Tier-Contest- herausragende Erfolge erzielen. Nicht zufällig sind viele unserer Produktinnovationen besonderen Fähigkeiten von Tieren nachempfunden und auch die Mode orientiert sich immer wieder an unseren tierischen Co-Lebewesen.